Über uns
Weiberkram e.V. fördert gezielt den Frauen- und Lesbensport und verfolgt einen breitensportorientierten, sportpädagogischen Ansatz. Interessierten Frauen steht die Möglichkeit offen, unter fachkundiger Anleitung gemeinschaftlich Sport zu treiben.
Der Verein nimmt seine soziale und gesellschaftliche Verantwortung wahr und schafft frauenspezifische Freiräume, die neben dem Vereinssport auch die regionale, nationale und internationale Vernetzung von Sportbegeisterten unterstützen. Mit einem sozial orientierten, emanzipatorischen und sportpolitischen Profil tragen wir dazu bei, dass Mädchen sowie (Trans-, Bi-)Frauen, Lesben, intersexuelle und nicht-binäre Personen ihr Recht auf Selbstbestimmung aktiv wahrnehmen können.
Weiberkram e.V. ist auch für Frauen mit Schwerbehinderung offen und gewährt ab einem Behinderungsgrad von 50 Prozent eine Beitragsermäßigung um die Hälfte.
Unsere Wurzeln – Vereinshistorie
Weiberkram e.V. wurde im Jahr 1997 gegründet und nahm als einer der wenigen Vereine neben dem Frauensportverein Münster eine besondere Stellung unter den Sportvereinen ein. Während sich zu dieser Zeit Sportvereine grundsätzlich an Frauen und Männer gleichermaßen richteten, verfolgten die Gründerinnen von Weiberkram e.V. das Ziel, einen exklusiven Raum ausschließlich für Frauen und Lesben zu schaffen, in dem sie ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrnehmen und verwirklichen konnten. Der Verein sollte ihnen die Möglichkeit zum persönlichen Austausch, zur gesellschaftlichen Vernetzung sowie zur emanzipatorischen Entwicklung bieten.
Zu den fünf Gründungsmitgliedern zählte unter anderem die Juristin Elke M., die maßgeblich dazu beitrug, die rechtlichen Herausforderungen bei der Vereinsgründung zu bewältigen. Noch vor der Jahrtausendwende nahm der Verein seine Tätigkeit auf und bot zunächst die Sportarten Badminton, Basketball, Volleyball und Wandern an.