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Neandertalweg von Duisburg Zoo nach
Bensberg

Im Herbst 2005 erwanderten wir die
Streckenwanderung an 5 Wochenenden. An- und Abfahrt wurden mit
öffentlichen Verkehrsmitteln organisiert.
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1. Von Duisburg Zoo nach Ratingen-Hösel
am 07.08.2005
Die Beteiligung am Start war nicht so riesengroß, weil es in
Düsseldorf morgens sehr stark regnete und die Aussichten für den Tag
nicht so berauschend waren. Aber Petra ist nicht umsonst
namensverwandt mit Petrus und so bekamen wir trotzdem
gutes Wanderwetter bis ca. 16.00 h.
Erst auf der Rückreise setzte ein Gewitter ein und bescherte uns zu
Abschluss ein „Höhenfeuerwerk“.
Der erste Streckenabschnitt war landschaftlich schön
und als
Flachetappe gut geeignet für den Anfang. Die Geräuschkulisse der nahen
Autobahnen und des Düsseldorfer Flughafens haben uns aber auch vor
Augen geführt, warum der Mensch aus dem Ruhrgebiet so gerne ins Grüne
fährt. Wie sich am Ende heraus stellte, wollten keine der Frauen zu
langsam sein und so beendeten wir die erste 18 km lange Wanderung nach
sagenhaften 4 Stunden Gehzeit! |
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2. Von Ratingen-Angerbachtal ins
Neandertal

An diesem Tag trauten sich ein paar Frauen mehr. Es war aber auch
allerschönstes Wanderwetter als wir im Angerbachtal starteten. Die
Route führte zunächst am lieblichen Angerbach entlang. Im weiteren
Verlauf gab es die eine oder andere Diskussion um den weiteren
Streckenverlauf. Entweder fehlten die Wanderzeichen oder auf dem
eingezeichneten Weg stellen sich unvermutet Wohngebiete in den Weg.
Zufällig fanden wir dadurch eine nette Kneipe – zwar geschlossen –
aber als Picknickplatz trotzdem bestens geeignet. Und schließlich
kamen wir im Neandertal an, wo wir es uns ach rund 20 km zum Abschluss
gut gehen ließen. |
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3. Vom Neandertal nach Leichlingen
Nachdem alle Frauen Ihren Bürgerpflichten nachgekommen waren – es war
Wahlsonntag – setzen wir die Streckenwanderung im Neandertal fort. Zum
Start durchquerten wir das Naturschutzgebiet Neandertal, das am
Vormittag ohne viel Publikum wirklich sehr, sehr schön ist. Insgesamt
war dieser Streckenabschnitt sehr lustig und landschaftlich schön,
aber mit rund 24 km ziemlich lang. Da wir ausgiebige Pausen machten,
war aber auch dieser Streckenabschnitt Abschnitt gut zu bewältigen und
wir waren superstolz als wir in Leichlingen eintrafen. |
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4. Von Leichlingen nach Altenberg
Hinter Leichlingen wurde es immer welliger und die Strecke
interessanter. Stücke mit Teerbelag gab es kaum noch, dafür waren
Pfadfinderqualitäten stärker gefragt, weil das eine oder andere Stück
der Wanderung auch schon mal quer über eine Wiese ging. Zur Pause
fanden wir eine urige Bank im Grünen. Und ehe wir uns versahen waren
wir nach lächerlichen 16 km bereits in Altenberg angelangt. Training
ist alles! |
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5. Von Altenberg nach Bensberg
An diesem Morgen war richtig ekliges Wetter. Als wir in Altenberg
ankamen regnete es in Strömen und so begaben wir uns erst einmal in
ein Cafe. Die ganz harten Wanderfrauen setzten sich durch und so zogen
wir gut verhüllt los. Der Regen war zwar noch da, aber er hatte
wenigstens etwas nachgelassen. Nach einer Stunde machten wir in einem
Bushäuschen die erste Rast und wurden wenig später mit den ersten
Sonnenstrahlen belohnt. Der weitere Streckenverlauf war traumhaft –
das Filetstück der Wanderung - und wir erreichten das Ziel unseres
Fernwanderweges bei tollem Wetter. Der krönende Abschluss war dann das
Spontangelage in der Gaststätte Wermelskirchen in Bensberg. Bei dem
einen oder anderen Kölsch, „Senioren-Kalb" und anderen Leckerein wurde
viel geredet und gelacht und wir sind ziemlich spät wieder in
Düsseldorf angekommen. |
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Fazit der Teilnehmerinnen:
Frau muss gar nicht so weit fahren um
Urlaubsstimmung zu bekommen, denn das Umland bietet viel schöne
Landschaft und kleine Orte mit urigen Einkehrmöglichkeiten. Die
Strecken nahe Duisburg und Düsseldorf kann man sich zukünftig zwar
sparen, aber es war interessant, mal eine längere Strecke auf
Schusters Rappen zu bewältigen. |
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